Keine Panik, Weihnachten macht nicht dick!
Erst einmal eines vorweg, wir nehmen nicht zu zwischen Weihnachten und Neujahr, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten. Dass uns dieses aber manchmal so vorkommt, liegt daran dass figurbewusste Menschen gerade um die Weihnachtszeit einen besonders kritischen Blick auf ihr Erscheinungsbild werfen.
Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass man sich über die Festtage nicht verrückt machen sollte. Der Name „Fest“ sagt es ja bereits, die Tage sollen ja besonders genossen werden, sonst wäre es ja kein solches, oder? Grundsätzlich kann man aber schon ein paar gängige weihnachtliche Kalorienbomben „entschärfen“ und wer mal etwas auf dem Teller zurücklässt ist heutzutage auch keinesfalls unhöflich und auch nicht zwingend unterernährt.
Ein zweiter kleiner Trick, der zunächst sehr banal klingt, erweist sich als sehr wirkungsvoll: Die Feiertage sind auch dazu da, sich mal wieder richtig zu erholen! Wer schläft sündigt nicht, und im Schlaf kommen Wachstumshormone in Gang, die den Fettdepots den Garaus machen.
Der nächste Tipp ist ebenfalls extrem einfach in der Umsetzung, sollte aber nicht übertrieben werden. Drehen Sie die Heizung runter! Je kühler ein Raum, desto mehr Energie braucht ihr Körper, um die notwendige Betriebstemperatur aufrecht zu erhalten. Und noch etwas zum Thema Betriebstemperatur: Bewegung ist des Bauches ärgster Feind. Parkanlagen und Wälder sind bestens dazu geeignet, um sich nach einem „sündigen“ Mahl ausgiebig die Beine zu vertreten- beziehungsweise ist nach einer längeren Wanderung das Einkehren in ein schönes Restaurant eine Belohnung, die man sich dann ruhigen Gewissens gönnen kann.
Wer über die Feiertage verreist, und vielleicht in einem Ferienhaus die lieben Verwandten verköstigt oder noch besser, gemeinsam lecker kocht, kann sich bei der Zubereitung der Speisen noch an ein paar kleine Spielregeln halten. Grundsätzlich sind Gänse und Enten sehr kalorienreiches Geflügel, diese sind aber derart fest an weihnachtliche Traditionen gebunden, dass man um diese gefiederten Leckerbissen kaum herum kommt. Wer Kalorien sparen möchte, greift im Supermarkt zur Pute, zum Schweine- oder Rinderfilet oder noch besser, zum Fisch. Insbesondere Lachs in einem Stück bietet sich als hervorragendes Festgericht an, garniert mit viel buntem Gemüse und Kartoffeln oder Reis ist dieser Fisch auf einer Platte auch optisch eine Augenweide. Die Omega 3 Fettsäuren sorgen für Vitamin D und das gesunde Fischöl bringt den Fett- und Zuckerstoffwechsel gehörig auf Trab.
Beim Nachtisch hat sich bei Fans der kleinen Kleidergrößen die kalorienarme Variante des Tiramisus durchgesetzt, wo vor allem die Mascapone Creme mit einem Fettgehalt von 80 % (!) in der Original-Version den Hauptkalorienlieferant darstellt. Diese ersetzt man einfach durch Magerquark und schon ist der Genuss ohne Reue kein Problem mehr. Wunderbar sind auch Bratäpfel als Dessert geeignet: Die „Dickmacher” Marzipan, Eis und Vanillesauce ersetzt man einfach durch eine üppige und nicht minder leckeren Füllung von Rosinen, gehackten Haselnüssen und Honig. Dieses Rezept gelingt sogar in der Mikrowelle, nach zwei Minuten Teller drehen und weiteren fünf Minuten „ruhen lassen“, ist dieses Naschwerk genussbereit.
Ergo, egal ob man es sich in den eigenen vier Wänden gemütlich macht oder es sich auf Reisen gut gehen lässt….sie wissen ja jetzt in welchem Zeitraum man wirklich zunimmt….

